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Shalom Berlin
Synagoge  Rykestraße
© tic / Friedel Kantaut
30. Jüdische Kulturtage in Berlin
„Shalom Berlin“ – das ist der herzliche, friedvolle Gruß an die Stadt und ihre Besucher und zugleich das Motto der Jüdischen Kulturtage Berlin, die 2017 zum 30. Mal stattfinden.  Berlinerinnen, Berliner und die Gäste der Stadt sind herzlich eingeladen, über religiöse und politische Grenzen hinweg, den möglicherweise „Anderen“ zu begegnen, sie verstehen und respektieren zu lernen.

Ort: verschiedene Veranstaltungsorte, siehe Programm
Zeit: Samstag, 4.11. bis Sonntag, 12.11.2017

 
Aus dem Programm der Synagoge Rykestraße

Samstag, 04.11.2017, 20.00 Uhr
Eröffnung der Jüdischen Kulturtage Berlin 2017

David D’Or in Concert. Zur feierlichen Eröffnung der 30. Jüdischen Kulturtage Berlin konzertiert der „goldene David“ aus Israel zum ersten Mal in Deutschland: David D’Or mit der goldenen Stimme mit einem Umfang von über vier Oktaven bis ins Mezzosopranregister. Obwohl solch hohe Männerstimmen in Israel als sehr ungewöhnlich gelten, ist David D’Or dreimal zum Sänger des Jahres gewählt worden, gewann zahlreiche Auszeichnungen für seine Alben und tritt weltweit mit renommierten Orchestern, vor zehntausenden Fans, aber auch vor Staatschefs oder dem Papst auf mit Werken aus Klassik, Pop, Folk, Klezmer und sakraler Musik. An diesem Abend spielen Alexander Kroitor (Violine), Liad Grushka (Keyboard), Noam Vardy (Bass), Elad Neeman (Percussion) und Omer Pank (Schlagzeug). Erwarten Sie ein Eröffnungsfest erster Güte – herzlich willkommen und Shalom Berlin!

Montag, 06.11.2017, 20.00 Uhr, Einlass ab 18.00 Uhr
Deutschlandpremiere. Ute Lemper – Songs for Eternity

Zusammen mit dem italienischen Pianisten und Musikforscher Francesco Lotoro entwickelte Ute Lemper das Programm „Songs for Eternity“ mit Liedern aus Ghettos und Konzentrationslagern der Jahre 1942 bis 1944, die sie überall auf der Welt fanden und die nun erstmals in Deutschland zu hören sein werden. Ute Lemper selbst, schon lang in New York wohnhaft und mit dem jüdischen Musiker Todd Turkisher verheiratet, sieht es als ihre Pflicht, den Dialog über die Vergangenheit zu führen und an die Verbrechen der Shoa zu erinnern. Sie erzählt die Geschichten der Menschen und lässt ihre Lieder erklingen, so in den „Songs for Eternity“.

Sonntag, 12.11.2017, 19.00 Uhr, Einlass ab 17.30 Uhr
Abschlusskonzert

Frank London’s Klez-mer Brass All Stars feat. Eleanor Reissa
Die für den Tony Award nominierte Künstlerin Eleanor Reissa aus Brooklyn ist eine der wenigen jüdischen Sängerinnen, die die jiddische Sprache und Musik schon als Kind erlernte. Auch Grammy-Gewinner und Mitglied der berühmten Klezmatics und Hohepriester des AvantKlez-Jazz Frank London stammt aus demselben New Yorker Stadtteil und entdeckte seine jüdischen musikalischen Wurzeln erst relativ spät. Seine englischsprachige Jugend war von Rock‘n‘Roll und Frank Zappa geprägt. Heute sind Eleanor und Frank ein wunderbares Trompeten-Gesangs-Duo, ganz in der Tradition von Ella Fitzgerald & Louis Armstrong. Es spielen Ron Caswell (Tuba), Brian Drye (Posaune), Patrick Farrell (Akkordeon), Christian Dawid (Klarinette) und Aaron Alexander ¬(Schlagzeug).

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