Hilfe
Schloss Schönhausen
© spsg
Museumsausstellung

Winteröffnungszeiten: von November bis März ist das Schloss Schönhausen nur samstags, sonntags und an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr geöffnet, und Besichtigungen sind während dieser Zeit nur mit Führung möglich.





Sommeröffnungszeiten: April bis Oktober: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Montags geschlossen. Wochentags Besichtigungen nur mit Führung.





In den vergangenen 350 Jahren war das Schönhauser Schloss Adelsresidenz, königlicher Sommersitz, Museum, Lagerraum, Schule, Regierungssitz und Staats-Gästehaus.
Auf drei Etagen sind für die Besucher insgesamt 27 Räume aufwendig nach historischen Vorgaben ausgestaltet: Das Erdgeschoss ist der preußischen Königin Elisabeth Christine, der Gemahlin Friedrichs des Großen, vorbehalten. Sie nutzte das Schloss im 18. Jahrhundert über mehr als 50 Jahre als Sommerresidenz. Zu sehen sind in der Audienzkammer Bücher der Königin, Teile eines Besteckes und auch eine Sänfte der Königin. Hier, wie auch in der Vorkammer, im Gartensaal und in der Weißen Kammer sind zahlreiche zeitgenössische Gemälde zu sehen. Die Raumarchitektur mit Stuckverzierungen, Tapezierungen und Farbausgestaltungen, Täfelungen und Parkett- und Marmorböden sind nach originalen Vorlagen rekonstruiert.





Der Adelsfamilie zu Dohna, auf die der ursprüngliche Schönhausener Schlossbau in den 1660er-Jahren zurückgeht, sind Austellungsräume im Obergeschoss gewidmet. Hier sind viele originale Möbelstücke, Kunstwerke aus der Silberkammer und der Kunstkammer und Teile der Bibliothek aus dem ostpreußischen Schloss Schlobitten zu sehen, in dem die Adelsfamilie Dohna bis 1945 ihren Hauptsitz hatte. Bereits 1943 hatte Fürst Alexander zu Dohna begonnen, zahlreiche Kunstgegenstände der Familie aus Ostpreußen zu evakuieren. Auch diese Räume sind nach erhalten gebliebenen Originalen und Entwürfen gestaltet und vermitteln ein Bild der ursprünglichen Anmutung.





Ebenfalls im Obergeschoss ist das Arbeitszimmer des ersten Präsidenten der DDR, Wilhelm Pieck, mit Schreibtisch und Konferenzmöbeln eingerichtet. Zwischen 1949 und 1960 war Schloss Schönhausen der Sitz des DDR-Staatsoberhauptes, bevor es von 1964 bis 1990 als Staatsgästehaus genutzt wurde. Aus dieser Zeit stammen das Amtszimmer und der elegante moderne Präsidentengarten. Nachdem das Schloss von 1960 bis 1964 Sitz des Staatsrates der DDR war, wurde es schließlich bis 1990 als Gästehaus der DDR-Regierung genutzt. Das erhaltene Staatsgästeappartement ist im Stil der 1960er-Jahre eingerichtet, während das Kaminzimmer die Neueinrichtung von 1978 zeigt. In diesen Räumen waren berühmte Persönlichkeiten wie Indira Gandhi oder Michail Gorbatschow zu Gast.
Erklärende Texte und begleitendes Bildmaterial auf großen Stelen sowie Audio-Guides erschließen den Gästen des Schloss-Museums ein anschauliches Bild der historischen Funktionen und den damit einhergehenden Veränderungen der ihre Zeit repräsentierenden Räumlichkeiten.

Ort: Schloss und Garten Schönhausen, Tschaikowskistraße 1, 13156 Berlin

Homepage









    Impressum